Home Verein aktiv Feldstecher-Beobachtungsabend.
Feldstecher-Beobachtungsabend. PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Lenzen   
Montag, 12. April 2010 um 14:43

Am  Freitag, 9.Mai.2010, haben wir uns, da an diesem Abend kein offizielles Treffen mit Vortrag war, und die Wettervorhersage eigentlich Gutes prophezeite,  entschlossen eine spontane Beobachtungsnacht einzulegen.

Jedoch war schon am Freitagmittag die Wettervorhersage vom Vortag, die „Leichtbewölkt“ ankündigte in „Wolkig“ geändert worden.

Weswegen es nicht lohnenswert erschien in Aldekerk  zu Spechteln.  Also wollten wir auf einen kleinen Hügel in der Nähe der VHS, wo es relativ dunkel ist, gehen. Am Abend  war das Wetter komplett gekippt und es ließ sich nicht erahnen das der Wolkenteppich später noch aufreißen  würde;  deshalb blieb mein Dobson zuhause, und nur ein Feldstecher wanderte ins „Handgepäck“.

Nach  Ankunft an der VHS haben wir uns zuerst bei Katja einquartiert, in der Hoffnung die Wolken würden noch weggehen. Nach einiger Zeit bei Katja geschah dieses schlussendlich auch, und man konnte Sterne sehen und nur vereinzelt kleine Wolken.

Die Gelegenheit.Schnell die Feldstecher gepackt und rauf auf den Hügel.  Nachdem wir die dunkelste Selle gefunden hatten konnte es losgehen.

Nach einer Orientierungsphase haben wir uns erst einmal ein wenig mit den „Präsepen“, (M44) ein offener Sternhaufen im Krebs,  beschäftigt.  

Es folgten die Planeten Mars und Saturn (bei beiden erkennt man natürlich mit dem Feldstecher nicht allzu viel)Mittlerweile kamen vom  Horizont auch kleine Wolkenbänder hoch, so dass nur noch Objekte die höher stehen, zu beobachten waren.

Also mussten schnell noch die Augen mit Hilfe von „Mizar & Alkor“, (Xi UMa)ein Doppelstern  im Größen Bär, getestet werden.  Nach dem Motto wer sieht  das „Reiterlein“?  Um denen, die es mit bloßen Augen nicht sehen konnten, zu beweisen dass da tatsächlich ein zweiter Stern ist, wurden auch hier kurz die Feldstecher verwendet.

Zum Abschluss versuchten wir uns noch an  „H&Chi Persei“,  ( NGC869 & NGC884) im Perseus. 

Leider war dieses wunderschöne Sternhaufen-Doppel  dank der Wolken nicht mehr zu erkennen. So machten wir uns endgültig auf den Heimweg…

Bei der “Beobachtungsnacht“ waren dabei : Katja, Petra, Hedwig, Wolfgang, Tobias und ich

Die Ausrüstung bestand aus vier  10x50 Feldstechern (zwei von Katja, eins von Tobias, eins von mir)

Zum Schluss noch ein „Beweisfoto“ :    

Alles in allem war der Abend astronomisch nicht wirklich erfolgreich, spaßig war er aber dennoch.

Aktualisiert ( Freitag, 02. Dezember 2011 um 23:22 )